Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell - Aus dem Gemeindebrief

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Brief an die Gemeinde Neukölln

Bernhard Mader Euer Pfarrer wohnt nicht in Eurem schönen Gemeindezentrum am Kranoldplatz. Dafür habt Ihr für Euren Pfarrer ein sehr schönes Pfarrhaus im Seidelbastweg 105, Rudow gebaut. Von dort ist er im Pfarrbezirk Neukölln- Fürstenwalde zur zweiten Gemeinde nach Fürstenwalde und Umgebung gefahren. Zum Ende des Kirchenjahres wird diese Beziehung aufgrund der Strukturmaßnahmen im Kirchenbezirk aufgelöst werden, das ist für mich traurig. Ab Juli 2026 wird Euer Pfarrer sich auch zur Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Berlin-Wilmersdorf aufmachen. Die Gemeinde ist vakant und ich wurde mit der Vertretung beauftragt. Ab und an werde ich sogar Gottesdienste in Rathenow halten. Wie sich das auswirken wird, lässt sich noch nicht absehen. Sicherlich wird insbesondere die Zeit bis zum 1. Advent voll sein, weil erst dann die Auflösung des Pfarrbezirks Neukölln-Fürstenwalde erfolgen wird. Ich freue mich über die Entwicklung der Gottesdienste! Die Reihen, die Rainer Köster ausgearbeitet hat, werden vorgestellt und uns bekannter. Manches ist noch nicht ganz geläufig. Näheres lese man in den Artikeln von Rainer Köster. Ich bin überzeugt, mit der Zeit werden wir diese Vielfalt, die nun nicht mehr zufällig geschieht, noch mehr wertschätzen! Die Beschäftigung mit dem neuen Gesangbuch geht voran. Einige Sonntage haben wir die neue Psalmodie genutzt. Ich finde, wir sind gut vorbereitet. Mir gefällt, wie wir uns anhören: Bewusst die Worte lesend, fröhlich die Worte von den Tönen tragen lassend, innig die Worte bedenkend und betend! Am 7., 14. und 21. Juni 2026 werden wir einen Beamer nutzen. Auch diese Möglichkeit ist ja zu Bedenken: Wir lassen ausgedruckte Gottesdienstblätter weg, nutzen Gesangbücher, wo es geht, und ansonsten projizieren wir Texte und Noten an. Aktuell wird die Projektion rechts vom Altar über das Lesepult hinweg favorisiert. Ich bin sehr gespannt, wie wir das erleben werden! Seit dem 26. Mai 2026 steht ein Flügel im Kirchsaal. Er gehört Jakobine Dress und wird für einige Jahre von der Gemeinde genutzt werden können. Auch das wird die Gottesdienste aufwerten. Es handelt sich, wie bei der Orgel, den Blechbläsern, Holzflöten, Trommeln, um „echte“ Töne, die live entstehen, gehört und „genutzt“ werden. Sie dienen unserer Andacht und tragen unseren Gesang! Ja, auch unsere Stimmen, die beim Singen, in der Liturgie, beim Glaubensbekenntnis und beim Beten erklingen, sind echt! Jeder Gottesdienst ist auch ein Erlebnis dieser Wirklichkeit, Gott sei Dank! Mit herzlichen Grüßen und in Vorfreude auf alle Begegnungen! Ihr und Euer Bernhard Mader

Regionalkirchentag: QR-Code

Auf der Einladung zum Regionalkirchentag am Sonntag, den 28. Juni 2026 ab 10:30 Uhr gibt es einen QR-Code! Wenn man ihn nutzt, dann kommt man auf eine Seite im Internet, wo mehr zu erfahren ist, z.B. auch, dass ein Lied zur Jahreslosung gesungen wird. Wir sind eingeladen (mit Kindern – Kinderprogramm) nach Bernau zu fahren (mit dem Zug), einen festlichen Gottesdienst mit vielen anderen zu feiern (in der Stadtkirche), die anderen Gemeinden im Kirchenbezirk kennen zu lernen („Gallery Walk“) und alles unter die Jahreslosung zu stellen: Siehe ich mache alles neu! (Offb. 21,5) Bernhard Mader

Programm Regionalkirchentag:

10:30 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit Kindergottesdienst 12:30 Uhr Mittagstisch 14:00 Uhr Podiumsdiskussion „Gallery Walk entlang unserer Kirchenbilder“ mit Kinderbetreuung und buntem Begleitprogramm 16:30 Uhr Reisesegen Adresse: Evangelische Kirchengemeinde Bernau Kirchplatz 8 – 16321 Bernau

Treffpunkt: überzeugend

Statt sich in der Woche zu einem weiteren Termin festzulegen, macht es Sinn, sich zu treffen, wenn man eh zusammenkommt. So wollen wir es erstmal weiter halten: Jeden zweiten Sonntag im Monat ist Treffpunkt. Es steht im Gottesdienstplan, denn er folgt nach dem Gottesdienst. Wer möchte, geht nach einer kurzen Austausch- und Grußrunde in den Gemeindesaal. Etwa 15 Minuten nach dem Gottesdienst beginnt der Treffpunkt und hört pünktlich nach 60 Minuten auf, spätestens um 13:00 Uhr. 14. Juni 2026: Wie der Auferstandene begegnet (Sonja Müller zu Joh 20) 12. Juli 2026: Eindrücke und Erfahrungen mit dem Beamer-Test 9. August 2026: Impulse aus der Gemeindeversammlung vom 22. Februar 2026 Herzlich willkommen! Bernhard Mader

Bibel lesen am Nachmittag

Beim Blick in den Kalender vom Gemeindebrief ist sicherlich schon der neue Name „Bibel lesen am Nachmittag“ aufgefallen. Alle, die am Nachmittag Zeit haben, sind dazu herzlich eingeladen. Das Bibellesen findet einmal im Monat (meist am 3. Dienstag) im Gemeindesaal statt mit Getränken und Keksen. Im Juni wollen wir uns die sieben „Ich bin...“ Worte von Jesus ansehen; zu diesen Worten ist unsere Kirche mit Bildern von Regina Piesbergen geschmückt. Ab Juli beschäftigen wir uns mit dem Buch Esra, die Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft und wie Gott bei den dabei aufgetretenen Problemen geholfen hat. Im August gibt es eine Ferienpause, aber im September geht es dann weiter. Herzliche Einladung Reinhard Borrmann

Bibelsalon am 12. Juni

Herzliche Einladung zum Bibelsalon mit dem Thema Gebet: „Eine Frage des Vertrauens. Das Gebet der Ester“ am Freitag, dem 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr. Geplant sind mehrere Gruppen. Der Bibelsalon findet im Sunpark im Haus 23 statt (weiter hinten im Bereich „betreutes Wohnen“, Mariendorfer Weg 22 im EG). Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Das Buch Ester ist im Alten Testament das letzte Geschichtsbuch. In den apokryphen Büchern gibt es das Buch „Stücke zum Buch Ester“. Die Apokryphen sind Bücher des alten Testaments, die in griechischer Sprache verfasst wurden, weshalb sie nur zur lateinischen Bibel (Vulgata) gehören. Luther hat sie nicht aussortiert, sondern in einem extra Abschnitt zusammengefasst. Mit der Bibelüberarbeitung 2017 wurden sie in ökumenischen Arbeitsgruppen neu erforscht und übersetzt Daher wird in der diesjährigen Bibellesewoche ein solcher Text gewählt. Reinhard Borrmann und Bernhard Mader

48-Stunden Neukölln: „Stationen mit Aktionen im

Erlebnisland“

Am Sonntag, den 5. Juli 2026, beteiligt sich die Paulus- Gemeinde mit zwei Veranstaltungen am größten freien Kunstfestival Berlins „48 Stunden Neukölln“. Auf dem Kranoldplatz findet an diesem Tag ein Flohmarkt statt und wir planen ein Angebot für Besucherinngen und Besucher, welches das Festivalthema „OUT/SIDE/IN“ aufnimmt. Das Thema lädt dazu ein, unsere Möglichkeiten und Erfahrungen zu zeigen. Wir können die Begegnungen, die Gott uns im Gebet, im Gottesdienst, in der Gemeinschaft, im Christenleben schenkt, zeigen, denn sie lassen sich als ein Raum zwischen uns und Gott interpretieren. Genau nach solchen Momenten und Orten fragt das Thema! Wer macht mit? Unser Kirchraum wäre zu öffnen und mit 3-5 Stationen zu gestalten. Bestenfalls würden wir Begebenheiten und Botschaften aus der Bibel so anbieten, dass Besucher sich darin vertiefen können und eben das entdecken: Es gibt Momente und Orte, die mit einem Anderswo verbinden. Christen erleben diese Begegnungen stärkend, heilend, hoffnungsvoll! Ein Treffen findet am Dienstag, den 16. Juni 2026 online ab 20:00 Uhr bei Zoom statt: Meeting-ID: 875 9431 0059, Kenncode: 259453 – herzlich willkommen! Im Rahmen desselben Festivalsonntags feiern wir um 16:00 Uhr in unserer Kirche unseren „Sonntagsgottesdienst“ in Form einer Musikalischen Soirée, gestaltet vom Posaunenchor (vormittags findet in Neukölln kein Gottesdienst statt). Diese Soirée ist als „Musikalische Andacht am Sonntagnachmittag“ konzipiert. Musikalisch nehmen wir das diesjährige Gedenkjahr „350. Todestag von Paul Gerhardt“ zum Anlass, neben Bläsermusik Choralbearbeitungen zu Paul-Gerhardt-Liedern zu musizieren und als Gemeinde zu singen. Ausgehend von dem relativ unbekannten Gerhardt-Lied „Herr, der du vormals hast dein Land“ (altes Gesangbuch Nr. 185), ein Psalmlied zu Psalm 85, wird inhaltlich der Gedanke und parallel dann auch das Luther-Lied „Verleih uns Frieden gnädiglich“ im Mittelpunkt stehen, zu diesen Zeiten ein sehr wohl sehr aktuelles und drängendes und bedrängendes Thema. Erklingen werden u.a. Kompositionen von Christian Sprenger, Richard Roblee, Johann Sebastian Bach, Leonard Cohen, Oliver Groenewald und Dieter Wendel. Herzliche Einladung zum Zuhören und Mitsingen. Bernhard Mader und Rainer Köster

Zum Gottesdienst – Folge 3

Zum Einsteigen verweise ich auf den Artikel zum Gottesdienst im letzten Pfarrbrief. Dort waren schon die Reihen 8 und 10 vorgestellt worden. Ähnlich zur Reihe 8 ist auch die Reihe 9 eine freiere Form, also Abfolge, des Gottesdienstes. Sie fußt auf einem Gottesdienstmodell, welches von einem SELK-Ausschuss „Neue Gottesdienstmodelle“ im Auftrag der 2. SELK- Kirchensynode zur Vorlage und Entscheidung durch die 3. Kirchensynode konzipiert wurde. Abläufe, Texte und Musik dieses Modells stammen vom (damaligen – mittlerweile verstorbenen) Wittinger SELK-Komponisten und Kirchenmusiker Otto Kaufmann. Vorlage ist ebenfalls die gültige Form der SELK-Messe. Die Abläufe vermeiden funktionale Doppelungen der Vorlageagende und fassen Vieles zusammen. Die Synode hat dieses Modell „zum gelegentlichen Gebrauch“ freigegeben, dieser Beschluss ist bis heute nicht verändert oder aufgehoben worden und somit gültig. Es gibt also neben der „offiziellen“ Agende sehr wohl auch ein weiteres Gottesdienstmodell in freierer Form, welches durch Synodalbeschlüsse in Geltung ist und benutzt werden kann. Kenner dieses Modells und Pfarrer und Musiker, die damit gearbeitet haben, bescheinigen diesem Modell durchaus Tiefe und Ernsthaftigkeit, Gottesdienstabläufe in moderner Form mit modernen Texten und Melodien zu gestalten. Der Vorteil dieser Form, wie auch der Reihe 8, liegt darin, dass sie Abläufe straffen und einiges schneller und einfacher händeln, was gerade in den vor uns liegen Zeiten – Sommerferien mit sowohl von Besuchern als auch Musikern „ausgedünnten“ Gottesdiensten – eigentlich eine ideale Form ist, trotzdem vollwertige Gottesdienste zu feiern. Somit werden in den Monaten Juni und Juli unsere Gottesdienste mit den Reihen 8, 9 und 10 gestaltet. Die Reihe 8, die in Neukölln zum Zuge kommt, beinhaltet in erster Linie eine modifizierte Form, also einen nochmal vereinfachteren Ablauf, gegenüber dem Original. Texte und Musik von Otto Kaufmann werden mehrheitlich nicht übernommen, hier werden überhaupt keine stilistischen Vorfestlegungen getroffen, sodass hier weitere liturgische Varianten, die bei uns ebenfalls „im Schwange“ und bekannt sind, aber in den anderen Reihen nicht vor- und drankommen, eingesetzt werden können. Im August geht es dann weiter mit Reihe 3 und im September mit Reihe 4, mehr dazu dann im nächsten Pfarrbrief. Rainer Köster

Familiengottesdienst

Am 26. April 2026 fand der Familiengottesdienst mit dem Thema „Josefs Reise“ statt. Es wurde erzählt, wie Gott aus dem Leid des Josefs etwas Gutes gemacht hat und Gottes Volk vor dem Hungertod bewahrt wurde. Am Ende sagte Josef zu seinen Brüdern: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen. (1.Mose 50,20). Die Geschichte von Josef wurde untermalt mit Bildern auf der Leinwand und es gab ein kleines Anspiel, mit Josef, dem Bäcker und dem Mundschenken im Gefängnis mit ihren Träumen. Begleitet wurde all es mit kindgerechten Liedern auf dem E-Piano und einer Geige. Reinhard Borrmann

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag im

Körnerpark

Am 25. Mai 2026 (Pfingstmontag) fand der ökumenische Pfingstgottesdienst im Körnerpark statt. Die Bänke und Stühle waren im Kreis aufgebaut. Gemeinsam wurden moderne Pfingstlieder gesungen. Neben einer Predigt gab es persönlichen Austausch mit seinen Nachbarn in einer „Murmelgruppe“. Am Ende des Gottesdienstes gab es einen Kreistanz zu einem Lied. Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Beisammensein beim Kirchenkaffee. Reinhard Borrmann
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

aktuell - Aus dem Gemeindebrief

Brief an die Gemeinde Neukölln

Bernhard Mader Euer Pfarrer wohnt nicht in Eurem schönen Gemeindezentrum am Kranoldplatz. Dafür habt Ihr für Euren Pfarrer ein sehr schönes Pfarrhaus im Seidelbastweg 105, Rudow gebaut. Von dort ist er im Pfarrbezirk Neukölln- Fürstenwalde zur zweiten Gemeinde nach Fürstenwalde und Umgebung gefahren. Zum Ende des Kirchenjahres wird diese Beziehung aufgrund der Strukturmaßnahmen im Kirchenbezirk aufgelöst werden, das ist für mich traurig. Ab Juli 2026 wird Euer Pfarrer sich auch zur Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Berlin-Wilmersdorf aufmachen. Die Gemeinde ist vakant und ich wurde mit der Vertretung beauftragt. Ab und an werde ich sogar Gottesdienste in Rathenow halten. Wie sich das auswirken wird, lässt sich noch nicht absehen. Sicherlich wird insbesondere die Zeit bis zum 1. Advent voll sein, weil erst dann die Auflösung des Pfarrbezirks Neukölln-Fürstenwalde erfolgen wird. Ich freue mich über die Entwicklung der Gottesdienste! Die Reihen, die Rainer Köster ausgearbeitet hat, werden vorgestellt und uns bekannter. Manches ist noch nicht ganz geläufig. Näheres lese man in den Artikeln von Rainer Köster. Ich bin überzeugt, mit der Zeit werden wir diese Vielfalt, die nun nicht mehr zufällig geschieht, noch mehr wertschätzen! Die Beschäftigung mit dem neuen Gesangbuch geht voran. Einige Sonntage haben wir die neue Psalmodie genutzt. Ich finde, wir sind gut vorbereitet. Mir gefällt, wie wir uns anhören: Bewusst die Worte lesend, fröhlich die Worte von den Tönen tragen lassend, innig die Worte bedenkend und betend! Am 7., 14. und 21. Juni 2026 werden wir einen Beamer nutzen. Auch diese Möglichkeit ist ja zu Bedenken: Wir lassen ausgedruckte Gottesdienstblätter weg, nutzen Gesangbücher, wo es geht, und ansonsten projizieren wir Texte und Noten an. Aktuell wird die Projektion rechts vom Altar über das Lesepult hinweg favorisiert. Ich bin sehr gespannt, wie wir das erleben werden! Seit dem 26. Mai 2026 steht ein Flügel im Kirchsaal. Er gehört Jakobine Dress und wird für einige Jahre von der Gemeinde genutzt werden können. Auch das wird die Gottesdienste aufwerten. Es handelt sich, wie bei der Orgel, den Blechbläsern, Holzflöten, Trommeln, um „echte“ Töne, die live entstehen, gehört und „genutzt“ werden. Sie dienen unserer Andacht und tragen unseren Gesang! Ja, auch unsere Stimmen, die beim Singen, in der Liturgie, beim Glaubensbekenntnis und beim Beten erklingen, sind echt! Jeder Gottesdienst ist auch ein Erlebnis dieser Wirklichkeit, Gott sei Dank! Mit herzlichen Grüßen und in Vorfreude auf alle Begegnungen! Ihr und Euer Bernhard Mader

Regionalkirchentag: QR-Code

Auf der Einladung zum Regionalkirchentag am Sonntag, den 28. Juni 2026 ab 10:30 Uhr gibt es einen QR-Code! Wenn man ihn nutzt, dann kommt man auf eine Seite im Internet, wo mehr zu erfahren ist, z.B. auch, dass ein Lied zur Jahreslosung gesungen wird. Wir sind eingeladen (mit Kindern – Kinderprogramm) nach Bernau zu fahren (mit dem Zug), einen festlichen Gottesdienst mit vielen anderen zu feiern (in der Stadtkirche), die anderen Gemeinden im Kirchenbezirk kennen zu lernen („Gallery Walk“) und alles unter die Jahreslosung zu stellen: Siehe ich mache alles neu! (Offb. 21,5) Bernhard Mader

Programm Regionalkirchentag:

10:30 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit Kindergottesdienst 12:30 Uhr Mittagstisch 14:00 Uhr Podiumsdiskussion „Gallery Walk entlang unserer Kirchenbilder“ mit Kinderbetreuung und buntem Begleitprogramm 16:30 Uhr Reisesegen Adresse: Evangelische Kirchengemeinde Bernau Kirchplatz 8 – 16321 Bernau

Treffpunkt: überzeugend

Statt sich in der Woche zu einem weiteren Termin festzulegen, macht es Sinn, sich zu treffen, wenn man eh zusammenkommt. So wollen wir es erstmal weiter halten: Jeden zweiten Sonntag im Monat ist Treffpunkt. Es steht im Gottesdienstplan, denn er folgt nach dem Gottesdienst. Wer möchte, geht nach einer kurzen Austausch- und Grußrunde in den Gemeindesaal. Etwa 15 Minuten nach dem Gottesdienst beginnt der Treffpunkt und hört pünktlich nach 60 Minuten auf, spätestens um 13:00 Uhr. 14. Juni 2026: Wie der Auferstandene begegnet (Sonja Müller zu Joh 20) 12. Juli 2026: Eindrücke und Erfahrungen mit dem Beamer- Test 9. August 2026: Impulse aus der Gemeindeversammlung vom 22. Februar 2026 Herzlich willkommen! Bernhard Mader

Bibel lesen am Nachmittag

Beim Blick in den Kalender vom Gemeindebrief ist sicherlich schon der neue Name „Bibel lesen am Nachmittag“ aufgefallen. Alle, die am Nachmittag Zeit haben, sind dazu herzlich eingeladen. Das Bibellesen findet einmal im Monat (meist am 3. Dienstag) im Gemeindesaal statt mit Getränken und Keksen. Im Juni wollen wir uns die sieben „Ich bin...“ Worte von Jesus ansehen; zu diesen Worten ist unsere Kirche mit Bildern von Regina Piesbergen geschmückt. Ab Juli beschäftigen wir uns mit dem Buch Esra, die Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft und wie Gott bei den dabei aufgetretenen Problemen geholfen hat. Im August gibt es eine Ferienpause, aber im September geht es dann weiter. Herzliche Einladung Reinhard Borrmann

Zum Gottesdienst – Folge 3

Zum Einsteigen verweise ich auf den Artikel zum Gottesdienst im letzten Pfarrbrief. Dort waren schon die Reihen 8 und 10 vorgestellt worden. Ähnlich zur Reihe 8 ist auch die Reihe 9 eine freiere Form, also Abfolge, des Gottesdienstes. Sie fußt auf einem Gottesdienstmodell, welches von einem SELK-Ausschuss „Neue Gottesdienstmodelle“ im Auftrag der 2. SELK- Kirchensynode zur Vorlage und Entscheidung durch die 3. Kirchensynode konzipiert wurde. Abläufe, Texte und Musik dieses Modells stammen vom (damaligen – mittlerweile verstorbenen) Wittinger SELK-Komponisten und Kirchenmusiker Otto Kaufmann. Vorlage ist ebenfalls die gültige Form der SELK-Messe. Die Abläufe vermeiden funktionale Doppelungen der Vorlageagende und fassen Vieles zusammen. Die Synode hat dieses Modell „zum gelegentlichen Gebrauch“ freigegeben, dieser Beschluss ist bis heute nicht verändert oder aufgehoben worden und somit gültig. Es gibt also neben der „offiziellen“ Agende sehr wohl auch ein weiteres Gottesdienstmodell in freierer Form, welches durch Synodalbeschlüsse in Geltung ist und benutzt werden kann. Kenner dieses Modells und Pfarrer und Musiker, die damit gearbeitet haben, bescheinigen diesem Modell durchaus Tiefe und Ernsthaftigkeit, Gottesdienstabläufe in moderner Form mit modernen Texten und Melodien zu gestalten. Der Vorteil dieser Form, wie auch der Reihe 8, liegt darin, dass sie Abläufe straffen und einiges schneller und einfacher händeln, was gerade in den vor uns liegen Zeiten – Sommerferien mit sowohl von Besuchern als auch Musikern „ausgedünnten“ Gottesdiensten – eigentlich eine ideale Form ist, trotzdem vollwertige Gottesdienste zu feiern. Somit werden in den Monaten Juni und Juli unsere Gottesdienste mit den Reihen 8, 9 und 10 gestaltet. Die Reihe 8, die in Neukölln zum Zuge kommt, beinhaltet in erster Linie eine modifizierte Form, also einen nochmal vereinfachteren Ablauf, gegenüber dem Original. Texte und Musik von Otto Kaufmann werden mehrheitlich nicht übernommen, hier werden überhaupt keine stilistischen Vorfestlegungen getroffen, sodass hier weitere liturgische Varianten, die bei uns ebenfalls „im Schwange“ und bekannt sind, aber in den anderen Reihen nicht vor- und drankommen, eingesetzt werden können. Im August geht es dann weiter mit Reihe 3 und im September mit Reihe 4, mehr dazu dann im nächsten Pfarrbrief. Rainer Köster

Familiengottesdienst

Am 26. April 2026 fand der Familiengottesdienst mit dem Thema „Josefs Reise“ statt. Es wurde erzählt, wie Gott aus dem Leid des Josefs etwas Gutes gemacht hat und Gottes Volk vor dem Hungertod bewahrt wurde. Am Ende sagte Josef zu seinen Brüdern: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen. (1.Mose 50,20). Die Geschichte von Josef wurde untermalt mit Bildern auf der Leinwand und es gab ein kleines Anspiel, mit Josef, dem Bäcker und dem Mundschenken im Gefängnis mit ihren Träumen. Begleitet wurde all es mit kindgerechten Liedern auf dem E-Piano und einer Geige. Reinhard Borrmann

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag im

Körnerpark

Am 25. Mai 2026 (Pfingstmontag) fand der ökumenische Pfingstgottesdienst im Körnerpark statt. Die Bänke und Stühle waren im Kreis aufgebaut. Gemeinsam wurden moderne Pfingstlieder gesungen. Neben einer Predigt gab es persönlichen Austausch mit seinen Nachbarn in einer „Murmelgruppe“. Am Ende des Gottesdienstes gab es einen Kreistanz zu einem Lied. Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Beisammensein beim Kirchenkaffee. Reinhard Borrmann

Bibelsalon am 12. Juni

Herzliche Einladung zum Bibelsalon mit dem Thema Gebet: „Eine Frage des Vertrauens. Das Gebet der Ester“ am Freitag, dem 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr. Geplant sind mehrere Gruppen. Der Bibelsalon findet im Sunpark im Haus 23 statt (weiter hinten im Bereich „betreutes Wohnen“, Mariendorfer Weg 22 im EG). Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Das Buch Ester ist im Alten Testament das letzte Geschichtsbuch. In den apokryphen Büchern gibt es das Buch „Stücke zum Buch Ester“. Die Apokryphen sind Bücher des alten Testaments, die in griechischer Sprache verfasst wurden, weshalb sie nur zur lateinischen Bibel (Vulgata) gehören. Luther hat sie nicht aussortiert, sondern in einem extra Abschnitt zusammengefasst. Mit der Bibelüberarbeitung 2017 wurden sie in ökumenischen Arbeitsgruppen neu erforscht und übersetzt Daher wird in der diesjährigen Bibellesewoche ein solcher Text gewählt. Reinhard Borrmann und Bernhard Mader

48-Stunden Neukölln: „Stationen mit Aktionen im

Erlebnisland“

Am Sonntag, den 5. Juli 2026, beteiligt sich die Paulus- Gemeinde mit zwei Veranstaltungen am größten freien Kunstfestival Berlins „48 Stunden Neukölln“. Auf dem Kranoldplatz findet an diesem Tag ein Flohmarkt statt und wir planen ein Angebot für Besucherinngen und Besucher, welches das Festivalthema „OUT/SIDE/IN“ aufnimmt. Das Thema lädt dazu ein, unsere Möglichkeiten und Erfahrungen zu zeigen. Wir können die Begegnungen, die Gott uns im Gebet, im Gottesdienst, in der Gemeinschaft, im Christenleben schenkt, zeigen, denn sie lassen sich als ein Raum zwischen uns und Gott interpretieren. Genau nach solchen Momenten und Orten fragt das Thema! Wer macht mit? Unser Kirchraum wäre zu öffnen und mit 3-5 Stationen zu gestalten. Bestenfalls würden wir Begebenheiten und Botschaften aus der Bibel so anbieten, dass Besucher sich darin vertiefen können und eben das entdecken: Es gibt Momente und Orte, die mit einem Anderswo verbinden. Christen erleben diese Begegnungen stärkend, heilend, hoffnungsvoll! Ein Treffen findet am Dienstag, den 16. Juni 2026 online ab 20:00 Uhr bei Zoom statt: Meeting-ID: 875 9431 0059, Kenncode: 259453 – herzlich willkommen! Im Rahmen desselben Festivalsonntags feiern wir um 16:00 Uhr in unserer Kirche unseren „Sonntagsgottesdienst“ in Form einer Musikalischen Soirée, gestaltet vom Posaunenchor (vormittags findet in Neukölln kein Gottesdienst statt). Diese Soirée ist als „Musikalische Andacht am Sonntagnachmittag“ konzipiert. Musikalisch nehmen wir das diesjährige Gedenkjahr „350. Todestag von Paul Gerhardt“ zum Anlass, neben Bläsermusik Choralbearbeitungen zu Paul-Gerhardt-Liedern zu musizieren und als Gemeinde zu singen. Ausgehend von dem relativ unbekannten Gerhardt-Lied „Herr, der du vormals hast dein Land“ (altes Gesangbuch Nr. 185), ein Psalmlied zu Psalm 85, wird inhaltlich der Gedanke und parallel dann auch das Luther-Lied „Verleih uns Frieden gnädiglich“ im Mittelpunkt stehen, zu diesen Zeiten ein sehr wohl sehr aktuelles und drängendes und bedrängendes Thema. Erklingen werden u.a. Kompositionen von Christian Sprenger, Richard Roblee, Johann Sebastian Bach, Leonard Cohen, Oliver Groenewald und Dieter Wendel. Herzliche Einladung zum Zuhören und Mitsingen. Bernhard Mader und Rainer Köster