Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell - Aus dem Gemeindebrief

Ev.-Luth. Paulusgemeinde (SELK) Berlin-Neukölln, Kranoldplatz 11 Impressum  Kontakt

Monatslied im Februar: „Fürwahr, er trug unsre

Krankheit“ (Cosi 109)

3. Gemeindeversammlung

Hiermit wird die 3. Gemeindeversammlung in diesem Kirchenjahr einberufen; sie findet am Sonntag, dem 25. Februar, im Anschluss an den Gottesdienst statt.   Der Kirchenvorstand hat folgende Tagesordnung beschlossen: TOP 1 Gemeindebericht und -statistik 2017 TOP 2 Bericht von der KBZ-Synode 2018 TOP 3 Verlängerung der Dienstzeit von Pfarrer Kempe TOP 4 Vermietung der ehemaligen Pfarrwohnung TOP 5 Verschiedenes   Zur Erinnerung: Nach unserer Gemeindeordnung sind Gemeindeglieder ab 16 Jahren stimmberechtigt; jüngere Konfirmierte können mit beratender Stimme teilnehmen.

 Großes Sängerfest am Sonntag, 11. Februar 2018

in der Kirche zum Heiligen Kreuz Berlin-Wilmersdorf Nassauische Straße 17, U-Güntzelstr:  

14:00 Uhr Musikalischer Festgottesdienst

Es singen der Gesamtchor der Region Ost der SELK sowie ein Kinderchor, dazu Instrumentalisten Orgel: Henriette Bruchholz Musikalische Leitung: Kantor Georg Mogwitz (Leipzig) Hauptwerk: Psalm 42 – „Wie der Hirsch schreit“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy   anschließend gemeinsames Kaffeetrinken Herzliche Einladung!

Beschlüsse der 1. Gemeindeversammlung

Die Gemeindeversammlung am 7. Januar 2018 hat einer Entnahme von weiteren 32.000 Euro aus dem Erbschaftskonto zugestimmt. Zuvor hatte die Baukommission der Gemeindeversammlung die Entwicklung der einzelnen Kostenpunkte erläutert und sowohl die Gründe für die Veränderungen, als auch Sinn und Notwendigkeiten verschiedener Planungsänderungen erklärt. Die an vielen Stellen entstandenen Mehrkosten ergeben sich zu einem Teil aus Umständen, die zu Baubeginn nicht vorhersehbar waren, wie zum Beispiel die Einstufung des Grundstücks als Wasserschutzgebiet, und zum anderen Teil aus Ergänzungen der Ausstattung, die die Funktionalität und damit auch die Werthaltigkeit des Objekts deutlich steigern. Der Gemeindeversammlung wurden auch mögliche Eigenleistungen zur Kosteneinsparung vorgestellt und sie befürwortete Spenden-/Patenschafts­aktionen (Fundraising). Aktuelle Informationen sind immer auf der Stellwand im Kirchraum zu sehen.

SELK-Kirchentag in Erfurt – Jetzt anmelden!

Auf der Internetseite des 9. Lutherischen Kirchentages (www.selk-kirchentag.de) sind ab sofort die Anmeldeunterlagen für das größte Kirchenfest der SELK verfügbar. Es findet vom 25.-27. Mai 2018 im Congress Center Erfurt statt. Ergänzend werden die Anmeldebögen auch ausgedruckt in der Gemeinde ausgelegt.   Wir sind gebeten, die Anmeldungen aus unserer Gemeinde gemeinsam an das Kirchentagsbüro zu senden. Im Eingangsbereich der Kirche steht deshalb bis zum 25. Februar 2018 eine Sammelstation für die Anmeldungen bereit. Durch diese Frist ist sichergestellt, dass alle Teilnehmer vom Frühbucherrabatt profitieren. Auch anschließend sind Anmeldungen weiter möglich – dann aber individuell.   Eine Dauerkarte für Erwachsene kostet 75 Euro – ab 1. März 85 Euro. Sie umfassen auch die kostenlose Nutzung von Bussen und Straßenbahnen in Erfurt. Weitere Preiskategorien (Kinder, Jugendliche, Familien) können der Internetseite des Kirchentages entnommen werden. Neben den Dauerkarten gibt es für Freitag und Samstag auch Tageskarten.   Weitere Information im Vorraum der Kirche

Hausbau im Seidelbastweg 105:

Jetzt geht’s los!   Am 1. Februar wird zunächst eine Baustellenüberfahrt erstellt. Am 5. Februar beginnen dann die Arbeiten auf dem Grundstück: Abriss und Entsorgung der Gartenlaube, Fällung der Bäume, Beräumung des Grundstücks, weitere Erdarbeiten zur Vorbereitung der Bodenplatte. Diese soll dann voraussichtlich in der Woche nach dem 5. März gegossen werden, der Rohbau des Hauses wird dann in der Woche nach dem 19. März erstellt werden – vorausgesetzt es gibt nicht noch einen Wintereinbruch!

Gemeindeausflug am Sonntag, dem 27.5.

Für alle Gemeindeglieder, die nicht am gesamten Kirchentag teilnehmen können oder wollen, wird ergänzend ein „Gemeindeausflug“ nach Erfurt für Sonntag, den 27. Mai 2018 angeboten. Hierfür liegt eine Anmeldeliste aus. Nach einer gemeinsamen Anreise mit der Bahn nehmen wir um 10 Uhr am Abschlussgottesdienst des Kirchentages teil. Um 14:30 Uhr beginnt eine 2-stündige Stadtführung durch die Altstadt. Das Bahnticket muss jeder Teilnehmer selbst erwerben. Ziel ist es, dass alle Ausflüger mit dem gleichen Zug anreisen: ICE 1505, Abfahrt Berlin Hbf 6:30 Uhr, Abfahrt Berlin-Südkreuz 6:37 Uhr, Ankunft Erfurt Hbf 8:29 Uhr. Für die Rückfahrt bietet sich an: ICE 1506, Abfahrt Erfurt Hbf 17:28 Uhr, Ankunft Berlin- Südkreuz 19:24 Uhr, Berlin Hbf 19:29 Uhr.

"Wie politisch darf unsere Kirche sein?"

Am 5. Januar referierte SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), in der Paulus-Kirche Berlin-Neukölln der SELK zum Thema "Wie politisch darf unsere Kirche sein?". Der "Midlife-Kreis" der Paulus-Gemeinde, ein Gesprächskreis aktiver Gemeindeglieder, hatte sich im Vorfeld der Bundestagswahl mit der Frage an Voigt gewandt, inwiefern klare Stellungnahmen der SELK zum Beispiel zum Auftreten der "Alternative für Deutschland" (AfD) möglich oder wünschenswert wären. Aus dem Briefwechsel ging dann die Einladung des Gemeindekreises hervor, der auch zahlreiche Gäste der Gemeinde gefolgt waren.     In seinem Referat griff Voigt eine Kontroverse zwischen "Welt"- Chefredakteur Ulf Poschardt und dem evangelischen Pfarrer Steffen Reiche über politische Haltungen in Predigten auf. Poschardt hatte getwittert: "Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?" Anhand des Johannesevangeliums arbeitete der SELK-Bischof heraus, dass Christen nicht "von der Welt", aber "in die Welt gesandt" seien. Hier werde die Spannung beschrieben, in der die Kirche stehe. Man könne sagen, dass der Evangelist hier die Spannung zwischen Steffen Reiche und Ulf Poschardt beschreibe, meinte Voigt.   Der Referent ging dann auf Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ein, in dem eine Verhältnisbestimmung zwischen "geistlicher Gewalt und weltlicher Obrigkeit" vorgenommen werde. Später merkte Voigt an, dass das deutsche Verständnis von "Gehorsamspflicht" sich spätestens 1933 mit der Machtergreifung der NSDAP als Problem erwiesen habe. Mit dem besonderen Blick auf die SELK vertrat Voigt folgende These: "Für die Situation der bekenntnislutherischen Kirchen, insbesondere der Altlutherischen Kirche, gilt zudem, dass der Widerstand in Glaubens- und Bekenntnisfragen auf der einen Seite zu einer besonderen Staatstreue mit innerer Politikferne anderseits führte."   In Bezug auf heutige Überfremdungsängste und einer daraus resultierenden Fremdenfeindlichkeit in Europa meinte Bischof Voigt, dass Nationalismus unkirchlich sei, da die Kirche nach ihrem Bekenntnis immer weltweite Kirche sei. Wenn Heimatverbundenheit sich mit Überlegenheitsgefühlen verbinde, werde daraus Nationalismus. Der Kirche sei vielmehr ein das Evangelium bewahrender, also konservativer Ansatz ebenso zu Eigen wie ein den Menschen in Not zugewandter sozialer Ansatz. Das Evangelium von der Liebe Gottes in Jesus Christus sei ein Gegenüber zur Politik, während der soziale Auftrag der Kirche politisch sei.   Dem Referat folgte eine über einstündige Debatte der zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung, in der unter anderem die Bedeutung des göttlichen Gesetzes, die Umweltfrage und die Predigt von Steffen Reiche erörtert wurden. Gegenüber selk_news erklärte Voigt anschließend, dass er der unerwartet hohen Teilnehmerzahl über den Gemeindekreis hinaus und der engagierten Debatte entnommen habe, dass das Thema einer Verhältnisbestimmung zwischen Politik und Kirche hochaktuell sei.      nach selk-news
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aktuell - Aus dem Gemeindebrief

"Wie politisch darf unsere Kirche sein?"

Am 5. Januar referierte SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), in der Paulus-Kirche Berlin-Neukölln der SELK zum Thema "Wie politisch darf unsere Kirche sein?". Der "Midlife-Kreis" der Paulus-Gemeinde, ein Gesprächskreis aktiver Gemeindeglieder, hatte sich im Vorfeld der Bundestagswahl mit der Frage an Voigt gewandt, inwiefern klare Stellungnahmen der SELK zum Beispiel zum Auftreten der "Alternative für Deutschland" (AfD) möglich oder wünschenswert wären. Aus dem Briefwechsel ging dann die Einladung des Gemeindekreises hervor, der auch zahlreiche Gäste der Gemeinde gefolgt waren.     In seinem Referat griff Voigt eine Kontroverse zwischen "Welt"- Chefredakteur Ulf Poschardt und dem evangelischen Pfarrer Steffen Reiche über politische Haltungen in Predigten auf. Poschardt hatte getwittert: "Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?" Anhand des Johannesevangeliums arbeitete der SELK-Bischof heraus, dass Christen nicht "von der Welt", aber "in die Welt gesandt" seien. Hier werde die Spannung beschrieben, in der die Kirche stehe. Man könne sagen, dass der Evangelist hier die Spannung zwischen Steffen Reiche und Ulf Poschardt beschreibe, meinte Voigt.   Der Referent ging dann auf Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ein, in dem eine Verhältnisbestimmung zwischen "geistlicher Gewalt und weltlicher Obrigkeit" vorgenommen werde. Später merkte Voigt an, dass das deutsche Verständnis von "Gehorsamspflicht" sich spätestens 1933 mit der Machtergreifung der NSDAP als Problem erwiesen habe. Mit dem besonderen Blick auf die SELK vertrat Voigt folgende These: "Für die Situation der bekenntnislutherischen Kirchen, insbesondere der Altlutherischen Kirche, gilt zudem, dass der Widerstand in Glaubens- und Bekenntnisfragen auf der einen Seite zu einer besonderen Staatstreue mit innerer Politikferne anderseits führte."   In Bezug auf heutige Überfremdungsängste und einer daraus resultierenden Fremdenfeindlichkeit in Europa meinte Bischof Voigt, dass Nationalismus unkirchlich sei, da die Kirche nach ihrem Bekenntnis immer weltweite Kirche sei. Wenn Heimatverbundenheit sich mit Überlegenheitsgefühlen verbinde, werde daraus Nationalismus. Der Kirche sei vielmehr ein das Evangelium bewahrender, also konservativer Ansatz ebenso zu Eigen wie ein den Menschen in Not zugewandter sozialer Ansatz. Das Evangelium von der Liebe Gottes in Jesus Christus sei ein Gegenüber zur Politik, während der soziale Auftrag der Kirche politisch sei.   Dem Referat folgte eine über einstündige Debatte der zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung, in der unter anderem die Bedeutung des göttlichen Gesetzes, die Umweltfrage und die Predigt von Steffen Reiche erörtert wurden. Gegenüber selk_news erklärte Voigt anschließend, dass er der unerwartet hohen Teilnehmerzahl über den Gemeindekreis hinaus und der engagierten Debatte entnommen habe, dass das Thema einer Verhältnisbestimmung zwischen Politik und Kirche hochaktuell sei.      nach selk-news

 Großes Sängerfest am Sonntag, 11. Februar 2018

in der Kirche zum Heiligen Kreuz Berlin-Wilmersdorf Nassauische Straße 17, U-Güntzelstr:  

14:00 Uhr Musikalischer Festgottesdienst

Es singen der Gesamtchor der Region Ost der SELK sowie ein Kinderchor, dazu Instrumentalisten Orgel: Henriette Bruchholz Musikalische Leitung: Kantor Georg Mogwitz (Leipzig) Hauptwerk: Psalm 42 – „Wie der Hirsch schreit“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy   anschließend gemeinsames Kaffeetrinken Herzliche Einladung!

SELK-Kirchentag in Erfurt – Jetzt anmelden!

Auf der Internetseite des 9. Lutherischen Kirchentages (www.selk- kirchentag.de) sind ab sofort die Anmeldeunterlagen für das größte Kirchenfest der SELK verfügbar. Es findet vom 25.-27. Mai 2018 im Congress Center Erfurt statt. Ergänzend werden die Anmeldebögen auch ausgedruckt in der Gemeinde ausgelegt.   Wir sind gebeten, die Anmeldungen aus unserer Gemeinde gemeinsam an das Kirchentagsbüro zu senden. Im Eingangsbereich der Kirche steht deshalb bis zum 25. Februar 2018 eine Sammelstation für die Anmeldungen bereit. Durch diese Frist ist sichergestellt, dass alle Teilnehmer vom Frühbucherrabatt profitieren. Auch anschließend sind Anmeldungen weiter möglich – dann aber individuell.   Eine Dauerkarte für Erwachsene kostet 75 Euro – ab 1. März 85 Euro. Sie umfassen auch die kostenlose Nutzung von Bussen und Straßenbahnen in Erfurt. Weitere Preiskategorien (Kinder, Jugendliche, Familien) können der Internetseite des Kirchentages entnommen werden. Neben den Dauerkarten gibt es für Freitag und Samstag auch Tageskarten.   Weitere Information im Vorraum der Kirche

Gemeindeausflug am Sonntag, dem 27.5.

Für alle Gemeindeglieder, die nicht am gesamten Kirchentag teilnehmen können oder wollen, wird ergänzend ein „Gemeindeausflug“ nach Erfurt für Sonntag, den 27. Mai 2018 angeboten. Hierfür liegt eine Anmeldeliste aus. Nach einer gemeinsamen Anreise mit der Bahn nehmen wir um 10 Uhr am Abschlussgottesdienst des Kirchentages teil. Um 14:30 Uhr beginnt eine 2-stündige Stadtführung durch die Altstadt. Das Bahnticket muss jeder Teilnehmer selbst erwerben. Ziel ist es, dass alle Ausflüger mit dem gleichen Zug anreisen: ICE 1505, Abfahrt Berlin Hbf 6:30 Uhr, Abfahrt Berlin-Südkreuz 6:37 Uhr, Ankunft Erfurt Hbf 8:29 Uhr. Für die Rückfahrt bietet sich an: ICE 1506, Abfahrt Erfurt Hbf 17:28 Uhr, Ankunft Berlin-Südkreuz 19:24 Uhr, Berlin Hbf 19:29 Uhr.

Monatslied im Februar: „Fürwahr, er trug unsre

Krankheit“ (Cosi 109)