Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell - geistliches Wort

Ev.-Luth. Paulusgemeinde (SELK) Berlin-Neukölln, Kranoldplatz 11 Impressum  Kontakt

An(ge)dacht

Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. (Jak 1,22) Monatsspruch Oktober (Jak 1,22) Auf dem Weg zwischen Pfarrhaus und Paulus- Gemeinde komme ich am Teltow-Kanal unter der Ernst-Keller-Brücke der Johannisthaler Chaussee durch. Das „Help“ ist nicht zu übersehen. Oft denke ich an das Lied „Help“ von John Lennon, bzw. den Beatles. Hilf mir, denn ich falle! Hilf mir, festen Boden zu erreichen! So etwa singt John Lennon. Und eines Tages hatte jemand den Rettungsring in den Kanal geworfen. Sofort kam mir in den Sinn: Einer ruft um Hilfe. Ein anderer merkt es und rettet, z.B. indem er dem Ertrinkenden einen Rettungsring zuwirft. Unser Rettungsring im höheren Sinn ist Jesus Christus. Der Vater hat ihn uns zugeworfen. Nun sind wir schon so gut wie gerettet, obwohl sich anscheinend nichts geändert hat. Und: Unser ganzes Leben – mitten im Rettungsring – ist ein Hinweis für andere, dass für sie auch ein Rettungsring da ist. Ist es nicht so? Der Monatsspruch für Oktober kann also so verstanden werden: Christen hören nicht nur, dass sie gerettet sind, sondern sie werden anderen zum Hinweis auf die Rettung. Das ist es! Täter des Wortes sein. Nicht verschweigen, was die Botschaft ist. Nicht nur hören, sondern auch davon sprechen. Hände sprechen durch Liebestaten ebenfalls! Und so sind wir dann Täter des Wortes. Die Botschaft, dass Gott uns durch seinen Sohn aus der Vergänglichkeit rettet, dass diese Welt hier also nur die Vorstufe zum wahren Leben ist – die soll durch uns erkennbar sein, mit Taten! Das können wir phantasievoll und mutig, fröhlich und leicht immer wieder versuchen, lasst uns handeln und nicht nachlassen! Andern eine Hilfe sein zum Leben, zum Hoffen, zum Frieden. Jenseitsglaube ist nicht griesgrämig, sondern leicht, den Moment genießend, fröhlich, sozial. Man lebt in dem Bewusstsein, dass man von Gott geliebt wird, dass Gott immer nahe ist, dass dunkle Wegstrecken nicht endlos sind, dass die anderen genauso geliebt sind… Wenn du nun denkst „das ist doch alles nur frommes Gerede!“, dann probiere es aus! Und frag’ andere Christen, wie die es sehen! Auch dass ist übrigens eine Tat des Wortes: mit anderen Christen Gemeinschaft haben, beim Singen im Gottesdienst, beim Feiern des Abendmahls, beim Arbeiten für die Gemeinde, beim Treffen zum Bibellesen, beim Austauschen über experimentelles Täter-des-Wortes-Sein… Gutes Gelingen, gesegnete Erfahrungen und viel Liebe wünscht Ihr und Euer Pastor Bernhard Mader

Fürstenwalder Gedanken

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Joh 3,16) Ein älteres Ehepaar steuert sorglos dem Lebensabend entgegen. Rente genießen und Urlaub machen. So war jedenfalls der Plan gewesen. Doch dann bekam die Frau ganz plötzlich eine schwere Krankheit attestiert. "Sagen sie es bloß nicht meinem Mann, dass ich sterben werde!", bat die Frau den behandelnden Arzt. Der Mann wiederum bat in einem Vieraugengespräch den Arzt darum: "Ich weiß, dass meine Frau sterben wird, sagen Sie es ihr bloß nicht!" Diese fiktive Geschichte hat bestimmt keinen Seltenheitswert. Das Thema Tod ist bei vielen ein Tabuthema. Obwohl wir wissen, dass der Tod in jeder Sekunde unseres Lebens eintreten kann, beschäftigen wir uns nicht damit. Das ist ein Phänomen: In allen anderen Dingen unseres Lebens sichern wir uns ab, wie Lebensversicherung, Hausrat oder Unfallversicherung und so weiter. Aber welche Sicherheiten haben wir NACH unserem Tod? Viele Menschen glauben, es gäbe dann nichts mehr. Tot sei eben tot! Nun beschreibt die Bibel dies aber völlig anders. Hier wird eine Existenz nach dem Tod bezeugt, entweder in der Gegenwart Gottes oder in ewiger Gottesferne. Im jetzigen Leben schließen viele eine Versicherung ab, obwohl der entsprechende Schaden vielleicht nie eintreten wird. Es geht um Vorsorge. Warum ziehen wir nicht in Erwägung, diese Vorsorge auch für ein Leben nach dem Tod zu machen? Es wäre ja dumm, hier keine Vorsorge abzuschließen. Das endet im ewigen Tod, dem Getrenntsein von Gott und allem Guten. Es gibt eine "biblische Versicherung" die uns keinen Cent kostet. Doch Jesus hat sie alles gekostet. Er gab dafür sein vollkommenes Leben hin. Nun lädt er uns ein, all unsere Sicherheiten auf IHN zu setzen und IHM Vertrauen zu schenken. Geschwisterliche Grüße aus Fürstenwalde, Andreas Lenz

Brief des Pastors

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn in Neukölln, durch wundersame Fügung sind wir nicht nur Schwestern und Brüder des Sohnes Gottes Jesus Christus und also auch untereinander :-), sondern auch in die Paulus-Gemeinde am Kranoldplatz gelangt – wie schön, wie aufregend, wie verheißungsvoll: Gott führt dich und all die anderen hier zusammen, damit wir miteinander die verheißene Gemeinschaft im Heiligen Geist bilden und gestalten (z.B. Joh. 14,26). Welche Wege wurde die Gemeinde bisher geführt – Ihr wisst es, weil Ihr selbst dabei wart und vielfach auch selbst mitgestaltet habt. Welche Abendteuer liegen vor uns (z.B. Joh 8,12)? Im Gottesdienst erleben wir einen Aspekt unserer Gemeinschaft, noch dazu einen besonderen: Jesus Christus ist ganz gewiss dabei (vgl. Joh 17,21b)! Es gibt in der Gemeinde viel zu tun. Bitte bringt Euch ein! Viele sind engagiert. Folgende Bereiche brauchen zupackende Hände und mitdenkende Köpfe: Den Blumenschmuck auf dem Altar gestalten, die Gottesdienstbesucher empfangen und den Kirchraum mit vorbereiten, den Gemeindegesang mit Orgel, Klavier oder anderen Instrumenten begleiten und Unterlagen im Archiv einordnen. Diese Aufgaben werden momentan von nur wenigen getragen und wir brauchen wirklich mehr Mitarbeitende! Überlegt und sprecht Vorsteherinnen, Vorsteher oder mich an. Vielleicht sehen wir uns im Gottesdienst! PS: Ich habe Stellen aus dem Johannes- Abende in Vorfreude auf die Johannes-Abende gewählt! Es ist wirklich ein besonderes Evangelium – lasst uns zusammen darin lesen! Ihr und Euer Pastor Bernhard Mader
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

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An(ge)dacht

Seid Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. (Jak 1,22) Monatsspruch Oktober (Jak 1,22) Auf dem Weg zwischen Pfarrhaus und Paulus- Gemeinde komme ich am Teltow-Kanal unter der Ernst-Keller-Brücke der Johannisthaler Chaussee durch. Das „Help“ ist nicht zu übersehen. Oft denke ich an das Lied „Help“ von John Lennon, bzw. den Beatles. Hilf mir, denn ich falle! Hilf mir, festen Boden zu erreichen! So etwa singt John Lennon. Und eines Tages hatte jemand den Rettungsring in den Kanal geworfen. Sofort kam mir in den Sinn: Einer ruft um Hilfe. Ein anderer merkt es und rettet, z.B. indem er dem Ertrinkenden einen Rettungsring zuwirft. Unser Rettungsring im höheren Sinn ist Jesus Christus. Der Vater hat ihn uns zugeworfen. Nun sind wir schon so gut wie gerettet, obwohl sich anscheinend nichts geändert hat. Und: Unser ganzes Leben – mitten im Rettungsring – ist ein Hinweis für andere, dass für sie auch ein Rettungsring da ist. Ist es nicht so? Der Monatsspruch für Oktober kann also so verstanden werden: Christen hören nicht nur, dass sie gerettet sind, sondern sie werden anderen zum Hinweis auf die Rettung. Das ist es! Täter des Wortes sein. Nicht verschweigen, was die Botschaft ist. Nicht nur hören, sondern auch davon sprechen. Hände sprechen durch Liebestaten ebenfalls! Und so sind wir dann Täter des Wortes. Die Botschaft, dass Gott uns durch seinen Sohn aus der Vergänglichkeit rettet, dass diese Welt hier also nur die Vorstufe zum wahren Leben ist – die soll durch uns erkennbar sein, mit Taten! Das können wir phantasievoll und mutig, fröhlich und leicht immer wieder versuchen, lasst uns handeln und nicht nachlassen! Andern eine Hilfe sein zum Leben, zum Hoffen, zum Frieden. Jenseitsglaube ist nicht griesgrämig, sondern leicht, den Moment genießend, fröhlich, sozial. Man lebt in dem Bewusstsein, dass man von Gott geliebt wird, dass Gott immer nahe ist, dass dunkle Wegstrecken nicht endlos sind, dass die anderen genauso geliebt sind… Wenn du nun denkst „das ist doch alles nur frommes Gerede!“, dann probiere es aus! Und frag’ andere Christen, wie die es sehen! Auch dass ist übrigens eine Tat des Wortes: mit anderen Christen Gemeinschaft haben, beim Singen im Gottesdienst, beim Feiern des Abendmahls, beim Arbeiten für die Gemeinde, beim Treffen zum Bibellesen, beim Austauschen über experimentelles Täter-des-Wortes-Sein… Gutes Gelingen, gesegnete Erfahrungen und viel Liebe wünscht Ihr und Euer Pastor Bernhard Mader

Fürstenwalder Gedanken

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Joh 3,16) Ein älteres Ehepaar steuert sorglos dem Lebensabend entgegen. Rente genießen und Urlaub machen. So war jedenfalls der Plan gewesen. Doch dann bekam die Frau ganz plötzlich eine schwere Krankheit attestiert. "Sagen sie es bloß nicht meinem Mann, dass ich sterben werde!", bat die Frau den behandelnden Arzt. Der Mann wiederum bat in einem Vieraugengespräch den Arzt darum: "Ich weiß, dass meine Frau sterben wird, sagen Sie es ihr bloß nicht!" Diese fiktive Geschichte hat bestimmt keinen Seltenheitswert. Das Thema Tod ist bei vielen ein Tabuthema. Obwohl wir wissen, dass der Tod in jeder Sekunde unseres Lebens eintreten kann, beschäftigen wir uns nicht damit. Das ist ein Phänomen: In allen anderen Dingen unseres Lebens sichern wir uns ab, wie Lebensversicherung, Hausrat oder Unfallversicherung und so weiter. Aber welche Sicherheiten haben wir NACH unserem Tod? Viele Menschen glauben, es gäbe dann nichts mehr. Tot sei eben tot! Nun beschreibt die Bibel dies aber völlig anders. Hier wird eine Existenz nach dem Tod bezeugt, entweder in der Gegenwart Gottes oder in ewiger Gottesferne. Im jetzigen Leben schließen viele eine Versicherung ab, obwohl der entsprechende Schaden vielleicht nie eintreten wird. Es geht um Vorsorge. Warum ziehen wir nicht in Erwägung, diese Vorsorge auch für ein Leben nach dem Tod zu machen? Es wäre ja dumm, hier keine Vorsorge abzuschließen. Das endet im ewigen Tod, dem Getrenntsein von Gott und allem Guten. Es gibt eine "biblische Versicherung" die uns keinen Cent kostet. Doch Jesus hat sie alles gekostet. Er gab dafür sein vollkommenes Leben hin. Nun lädt er uns ein, all unsere Sicherheiten auf IHN zu setzen und IHM Vertrauen zu schenken. Geschwisterliche Grüße aus Fürstenwalde, Andreas Lenz

Brief des Pastors

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn in Neukölln, durch wundersame Fügung sind wir nicht nur Schwestern und Brüder des Sohnes Gottes Jesus Christus und also auch untereinander :-), sondern auch in die Paulus-Gemeinde am Kranoldplatz gelangt – wie schön, wie aufregend, wie verheißungsvoll: Gott führt dich und all die anderen hier zusammen, damit wir miteinander die verheißene Gemeinschaft im Heiligen Geist bilden und gestalten (z.B. Joh. 14,26). Welche Wege wurde die Gemeinde bisher geführt – Ihr wisst es, weil Ihr selbst dabei wart und vielfach auch selbst mitgestaltet habt. Welche Abendteuer liegen vor uns (z.B. Joh 8,12)? Im Gottesdienst erleben wir einen Aspekt unserer Gemeinschaft, noch dazu einen besonderen: Jesus Christus ist ganz gewiss dabei (vgl. Joh 17,21b)! Es gibt in der Gemeinde viel zu tun. Bitte bringt Euch ein! Viele sind engagiert. Folgende Bereiche brauchen zupackende Hände und mitdenkende Köpfe: Den Blumenschmuck auf dem Altar gestalten, die Gottesdienstbesucher empfangen und den Kirchraum mit vorbereiten, den Gemeindegesang mit Orgel, Klavier oder anderen Instrumenten begleiten und Unterlagen im Archiv einordnen. Diese Aufgaben werden momentan von nur wenigen getragen und wir brauchen wirklich mehr Mitarbeitende! Überlegt und sprecht Vorsteherinnen, Vorsteher oder mich an. Vielleicht sehen wir uns im Gottesdienst! PS: Ich habe Stellen aus dem Johannes- Abende in Vorfreude auf die Johannes-Abende gewählt! Es ist wirklich ein besonderes Evangelium – lasst uns zusammen darin lesen! Ihr und Euer Pastor Bernhard Mader