Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell  - geistliches Wort

Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde,   1827 dichtete Philipp Spitta dieses Kirchenlied, das die Vielfalt und die Schönheiten der Schöpfung Gottes besingt. Gut 100 Jahre später schuf Frieda Fronmüller die schwungvoll- fröhliche Melodie dazu. Ein schön zu singendes Loblied auf unseren Gott, der alles so weise geschaffen und geordnet hat – für uns, seine Kinder!   Philipp Spitta machte in den fünf Versen mit seiner Bild- und Wortwahl Anleihen bei den Schöpfungspsalmen und beim Propheten Jesaja. („So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße!“ Jes 66,1) Eindringlich stellt er vor Augen, was uns Gott mit seiner Schöpfung gegeben und anvertraut hat.   Jetzt, im Frühjahr bzw. Frühsommer, können wir das gut nachvollziehen, wenn wir staunend wahrnehmen, was die Natur wieder hervorgebracht hat: die Artenvielfalt, den Reichtum an Formen und Farben, an Lauten und Düften. All das spricht unsere Sinne an und lässt uns dankbar sein.  
Nur müssen wir uns immer wieder die Frage stellen lassen: Wie gehen wir damit um? Wenn immer mehr Plastikmüll das Leben in den Meeren und Ozeanen ersterben lässt? Wenn immer mehr Gift in der Natur die Vielfalt an Pflanzen und Tieren, besonders der Insekten, drastisch reduziert? Wenn Lebensmittel von der südlichen Erdhalbkugel bei uns angeboten werden, damit wir zu jeder Zeit alles zur Verfügung haben, kaufen und konsumieren können? Wenn unaufhaltsam und unwiederbringlich der tropische Regenwald zerstört wird? Wenn wir weiterhin eine Politik zulassen, die dem Klimawandel nicht nachhaltig Einhalt gebietet?   Ja, Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut, damit wir sie bebauen und bewahren. Aber wir haben nur diese eine Erde! Schon jetzt sind die Güter auf ihr nicht so verteilt, dass alle Menschen satt werden – obwohl das durchaus möglich wäre! Wir wissen, dass die Ressourcen unseres Planeten endlich sind – und wir wollen immer noch nicht wirklich etwas davon wissen! Vielleicht wird es uns selbst ja nicht (mehr) treffen, aber mit Sicherheit unsere Kinder und Enkel. Schon jetzt aber trifft es auf Gottes Erde Milliarden von Menschen, auf deren Kosten wir leben! Denken wir nicht nur um, sondern tun wir auch etwas! Wir müssen nicht immer alles haben und konsumieren, was die Werbung uns vor Augen stellt. Verzicht ist nicht Verlust, Nachhaltigkeit ist ebenso eine Tugend wie Bescheidenheit. Die Natur ist (noch!) so reich. Machen wir sie und uns nicht durch unsere Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit ärmer!   Viel Freude an und in Gottes schöner Natur wünscht Ihnen / Euch – auch im Namen von Vikar von Hering – Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe
An(ge)dacht   Freuet euch der schönen Erde, denn sie ist wohl wert der Freud. O was hat für Herrlichkeiten unser Gott da ausgestreut! ELKG 556, Vers 1
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

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An(ge)dacht   Freuet euch der schönen Erde, denn sie ist wohl wert der Freud. O was hat für Herrlichkeiten unser Gott da ausgestreut! ELKG 556, Vers 1
Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde,   1827 dichtete Philipp Spitta dieses Kirchenlied, das die Vielfalt und die Schönheiten der Schöpfung Gottes besingt. Gut 100 Jahre später schuf Frieda Fronmüller die schwungvoll-fröhliche Melodie dazu. Ein schön zu singendes Loblied auf unseren Gott, der alles so weise geschaffen und geordnet hat – für uns, seine Kinder!   Philipp Spitta machte in den fünf Versen mit seiner Bild- und Wortwahl Anleihen bei den Schöpfungspsalmen und beim Propheten Jesaja. („So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße!“ Jes 66,1) Eindringlich stellt er vor Augen, was uns Gott mit seiner Schöpfung gegeben und anvertraut hat.   Jetzt, im Frühjahr bzw. Frühsommer, können wir das gut nachvollziehen, wenn wir staunend wahrnehmen, was die Natur wieder hervorgebracht hat: die Artenvielfalt, den Reichtum an Formen und Farben, an Lauten und Düften. All das spricht unsere Sinne an und lässt uns dankbar sein.   Nur müssen wir uns immer wieder die Frage stellen lassen: Wie gehen wir damit um? Wenn immer mehr Plastikmüll das Leben in den Meeren und Ozeanen ersterben lässt? Wenn immer mehr Gift in der Natur die Vielfalt an Pflanzen und Tieren, besonders der Insekten, drastisch reduziert? Wenn Lebensmittel von der südlichen Erdhalbkugel bei uns angeboten werden, damit wir zu jeder Zeit alles zur Verfügung haben, kaufen und konsumieren können? Wenn unaufhaltsam und unwiederbringlich der tropische Regenwald zerstört wird? Wenn wir weiterhin eine Politik zulassen, die dem Klimawandel nicht nachhaltig Einhalt gebietet?   Ja, Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut, damit wir sie bebauen und bewahren. Aber wir haben nur diese eine Erde! Schon jetzt sind die Güter auf ihr nicht so verteilt, dass alle Menschen satt werden – obwohl das durchaus möglich wäre! Wir wissen, dass die Ressourcen unseres Planeten endlich sind – und wir wollen immer noch nicht wirklich etwas davon wissen! Vielleicht wird es uns selbst ja nicht (mehr) treffen, aber mit Sicherheit unsere Kinder und Enkel. Schon jetzt aber trifft es auf Gottes Erde Milliarden von Menschen, auf deren Kosten wir leben! Denken wir nicht nur um, sondern tun wir auch etwas! Wir müssen nicht immer alles haben und konsumieren, was die Werbung uns vor Augen stellt. Verzicht ist nicht Verlust, Nachhaltigkeit ist ebenso eine Tugend wie Bescheidenheit. Die Natur ist (noch!) so reich. Machen wir sie und uns nicht durch unsere Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit ärmer!   Viel Freude an und in Gottes schöner Natur wünscht Ihnen / Euch – auch im Namen von Vikar von Hering – Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe