Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell - geistliches Wort

Was hilft der große Gewinn?

Das alte Sprichwort „Lieber arm und gesund als reich und krank“ wird heute fast ausschließlich in einer grotesken Verdrehung zitiert: „Lieber reich und gesund als arm und krank.“ Nun mögen wohl Armut und Krankheit Geschwister gewesen sein, denn nicht erst heutzutage kostet eine Heilbehandlung Geld. Aber daran denkt derjenige kaum, der das Sprichwort verdreht. Vielmehr gibt die Verdrehung eine Lebensauffassung wieder, die in unserer Gesellschaft opportun ist. Das Streben nach Reichtum und Gesundheit, oft gepaart mit dem Wunsch nach Schönheit, haben sich als Ersatz zu wirklichen Lebensinhalten entwickelt. Wer glaubt schon, dass ein Mensch, der an der Armutsgrenze lebt, gesund an Leib und Seele sein
kann? Glück und menschlicher Wert wird an dem gemessen, was jemand hat, nicht welch ein Mensch er ist. Was aber helfen Reichtum und Schönheit, wenn die Seele Schaden nimmt, wenn echte Vertraute fehlen oder wenn Bindungen zerbrechen? Natürlich macht Armut nicht zwangsläufig glücklich und man muss nicht zum Bettler werden, um seine Seele zu retten. Worauf uns Jesus aufmerk-sam macht, ist die Gewichtung der Dinge, damit es uns nicht eines Tages geht wie dem reichen Kornbauern aus der Bibel, der endlich, als er seinen Reichtum sicher weiß, von dieser Welt abtreten muss. Er hat nur auf seinen Besitz geachtet, nicht auf sich selbst und sein Seelenheil. Es hilft uns nicht zum Leben, wenn wir den großen Lottogewinn haben oder wenn wir satte Rendite abschöpfen. Denn das Wichtige kann man nicht kaufen, das bekommt man geschenkt. Liebe gehört dazu – das Vertrauen auf Gott und Menschen an unserer Seite in guten und schlechten Tagen. Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde, mit diesen Gedanken von Dietlind Steinhöfel zum Monatsspruch im September grüßt Sie / Euch herzlich Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe

An(ge)dacht

Monatsspruch im September: Jesus Christus spricht: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus 16,26a
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

aktuell - geistliches Wort

Was hilft der große Gewinn?

Das alte Sprichwort „Lieber arm und gesund als reich und krank“ wird heute fast ausschließlich in einer grotesken Verdrehung zitiert: „Lieber reich und gesund als arm und krank.“ Nun mögen wohl Armut und Krankheit Geschwister gewesen sein, denn nicht erst heutzutage kostet eine Heilbehandlung Geld. Aber daran denkt derjenige kaum, der das Sprichwort verdreht. Vielmehr gibt die Verdrehung eine Lebensauffassung wieder, die in unserer Gesellschaft opportun ist. Das Streben nach Reichtum und Gesundheit, oft gepaart mit dem Wunsch nach Schönheit, haben sich als Ersatz zu wirklichen Lebensinhalten entwickelt. Wer glaubt schon, dass ein Mensch, der an der Armutsgrenze lebt, gesund an Leib und Seele sein kann? Glück und menschlicher Wert wird an dem gemessen, was jemand hat, nicht welch ein Mensch er ist. Was aber helfen Reichtum und Schönheit, wenn die Seele Schaden nimmt, wenn echte Vertraute fehlen oder wenn Bindungen zerbrechen? Natürlich macht Armut nicht zwangsläufig glücklich und man muss nicht zum Bettler werden, um seine Seele zu retten. Worauf uns Jesus aufmerk-sam macht, ist die Gewichtung der Dinge, damit es uns nicht eines Tages geht wie dem reichen Kornbauern aus der Bibel, der endlich, als er seinen Reichtum sicher weiß, von dieser Welt abtreten muss. Er hat nur auf seinen Besitz geachtet, nicht auf sich selbst und sein Seelenheil. Es hilft uns nicht zum Leben, wenn wir den großen Lottogewinn haben oder wenn wir satte Rendite abschöpfen. Denn das Wichtige kann man nicht kaufen, das bekommt man geschenkt. Liebe gehört dazu – das Vertrauen auf Gott und Menschen an unserer Seite in guten und schlechten Tagen. Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde, mit diesen Gedanken von Dietlind Steinhöfel zum Monatsspruch im September grüßt Sie / Euch herzlich Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe

An(ge)dacht

Monatsspruch im September: Jesus Christus spricht: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus 16,26a