Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell  - geistliches Wort

Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde,   in zahlreichen Regionen unseres Landes, Europas und der Welt geht jetzt die „fünfte Jahreszeit“ ihrem Höhepunkt entgegen. Düsseldorf, Köln und Mainz, Basel und Venedig, Rio de Janeiro und New Orleans – diese Städte üben jetzt eine große Anziehungskraft aus: Zu den Umzügen und Darbietungen reisen Millionen Menschen an, die Tourismus- und andere Branchen machen gute Geschäfte.   In unserer Region geht es nicht so hoch her: Weder Berlin noch Cottbus können sich mit den Hochburgen des Karnevals vergleichen. Und viele Menschen hier kommen auch ohne das närrische Treiben sehr gut aus.   Dabei hat ja der Karneval seinen Ursprung eigentlich im Kalender des Kirchenjahres: In der Fastenzeit vor dem Osterfest verzichtete man u.a. auf Fleisch und sagte zu Beginn (lateinisch): „Carne vale! – Fleisch, lebe wohl!“ Vorher freilich wollte man noch einmal die leiblichen Freuden voll auskosten – und diesem menschlichen Verlangen wird offensichtlich in Karneval, Fasching und Fastnacht voll und ganz nachgegeben! Mit dem Aschermittwoch endet die „fünfte Jahreszeit“ und beginnt die Passions- oder Fastenzeit. In vielen Gemeinden ist es Brauch, dass die Gläubigen in den Gottesdiensten am Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet
bekommen: Es soll daran erinnern, dass wir alle einmal sterben müssen („Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub“) und dass Jesus uns mit seinem Tod und seiner Auferstehung ein neues Leben bei und mit Gott schenkt.   Richtig müssten wir also sagen: Mit dem Aschermittwoch fängt es erst richtig an, denn: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem“, um Jesus auf seinem Weg in den Tod nahe zu sein. Denn er geht diesen Weg ja für uns, leidet für unsere Sünden und stirbt unsern Tod. So tilgt er vor Gott unsere Schuld. Durch ihn haben wir das Leben, das ewig währt!   „7 Wochen ohne“? – Ich möchte lieber sagen: „7 Wochen mit!“ Sieben Wochen mit Jesus auf dem Weg – durch den Tod ins Leben! Und wenn ich es richtig bedenke: Dazu brauche ich vorher keinen Karneval. Und auf sieben Wochen ist dieser Weg auch nicht beschränkt, sondern wir gehen ihn jeden Tag – unser Leben lang!   Eine segensreiche Zeit – auch im Namen von Vikar Friedrich von Hering – Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe
An(ge)dacht Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

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An(ge)dacht Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31
  Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde,   in zahlreichen Regionen unseres Landes, Europas und der Welt geht jetzt die „fünfte Jahreszeit“ ihrem Höhepunkt entgegen. Düsseldorf, Köln und Mainz, Basel und Venedig, Rio de Janeiro und New Orleans – diese Städte üben jetzt eine große Anziehungskraft aus: Zu den Umzügen und Darbietungen reisen Millionen Menschen an, die Tourismus- und andere Branchen machen gute Geschäfte.   In unserer Region geht es nicht so hoch her: Weder Berlin noch Cottbus können sich mit den Hochburgen des Karnevals vergleichen. Und viele Menschen hier kommen auch ohne das närrische Treiben sehr gut aus.   Dabei hat ja der Karneval seinen Ursprung eigentlich im Kalender des Kirchenjahres: In der Fastenzeit vor dem Osterfest verzichtete man u.a. auf Fleisch und sagte zu Beginn (lateinisch): „Carne vale! – Fleisch, lebe wohl!“ Vorher freilich wollte man noch einmal die leiblichen Freuden voll auskosten – und diesem menschlichen Verlangen wird offensichtlich in Karneval, Fasching und Fastnacht voll und ganz nachgegeben! Mit dem Aschermittwoch endet die „fünfte Jahreszeit“ und beginnt die Passions- oder Fastenzeit. In vielen Gemeinden ist es Brauch, dass die Gläubigen in den Gottesdiensten am Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen: Es soll daran erinnern, dass wir alle einmal sterben müssen („Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub“) und dass Jesus uns mit seinem Tod und seiner Auferstehung ein neues Leben bei und mit Gott schenkt.   Richtig müssten wir also sagen: Mit dem Aschermittwoch fängt es erst richtig an, denn: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem“, um Jesus auf seinem Weg in den Tod nahe zu sein. Denn er geht diesen Weg ja für uns, leidet für unsere Sünden und stirbt unsern Tod. So tilgt er vor Gott unsere Schuld. Durch ihn haben wir das Leben, das ewig währt!   „7 Wochen ohne“? – Ich möchte lieber sagen: „7 Wochen mit!“ Sieben Wochen mit Jesus auf dem Weg – durch den Tod ins Leben! Und wenn ich es richtig bedenke: Dazu brauche ich vorher keinen Karneval. Und auf sieben Wochen ist dieser Weg auch nicht beschränkt, sondern wir gehen ihn jeden Tag – unser Leben lang!   Eine segensreiche Zeit – auch im Namen von Vikar Friedrich von Hering – Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe