Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell - geistliches Wort

Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde, in diesen Wochen werden wir in vielfacher Weise an das – wie viele finden – größte Wunder der neueren deutschen Geschichte erinnert: Vor 30 Jahren, am Abend des 9. November 1989, wurden die Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin und zwischen der DDR und der Bundes- republik geöffnet. Die Berliner Mauer war nach 28 Jahren gefallen! Der „Kalte Krieg“, der 40 Jahre unser Land (und weite Teile der Welt) in West und Ost trennte, endete in seiner Endphase ohne Blutvergießen. Wildfremde Menschen lagen sich in dieser Nacht in den Armen, vergossen Freudentränen und führten Freudentänze auf. Familien fanden wieder zusammen und Reisen waren bald danach uneingeschränkt möglich. Das lange Unvorstellbare war Wirklichkeit geworden! Was immer zusammen gehörte, konnte nun auch zusammenwachsen.
Das bezieht sich nicht nur auf unsere Stadt Berlin und ihr Umland (Was hat sich da alles in den letzten 30 Jahren verändert!), sondern auch auf unsere lutherische(n) Kirche(n) und ihre Gemeinden: Am 1. Advent 1990 trat die damalige Ev.-luth. (altluth.) Kirche auf dem Gebiet der ehemaligen DDR der SELK bei. Solche Ereignisse und Prozesse zeigen, dass nicht wir allein die Herren der Welt und der Geschichte sind. Natürlich treffen Menschen Entscheidungen im Großen und Kleinen, setzen sich in Bewegung und zeigen Beharrlichkeit. Aber der Mauerfall mit seiner Entwicklung vorher und nachher macht deutlich, dass da viele Komponenten aufeinander ein- und miteinander gewirkt haben. Das hätte auch ganz anders ausgehen und in eine Katastro­phe führen können! So aber konnten in zahlreichen Kirchengemeinden in unserem Land Lob- und Dankgottesdienste gefeiert werden, bei denen die Menschen in das Bekenntnis einstimmten: „Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.“ (Psalm 126,3) In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir uns und unser Leben auch weiterhin unserem allmächtigen und barmherzigen Gott anvertrauen. In und durch Jesus Christus wird er uns zum verheißenen Ziel bringen: seine ewige Herrlichkeit! Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe

An(ge)dacht

Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden ELKG 228, Vers 1 (nach Sirach 50,24a)
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

aktuell - geistliches Wort

Liebe Glieder und Freunde unserer Paulus-Gemeinde, in diesen Wochen werden wir in vielfacher Weise an das – wie viele finden – größte Wunder der neueren deutschen Geschichte erinnert: Vor 30 Jahren, am Abend des 9. November 1989, wurden die Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin und zwischen der DDR und der Bundesrepublik geöffnet. Die Berliner Mauer war nach 28 Jahren gefallen! Der „Kalte Krieg“, der 40 Jahre unser Land (und weite Teile der Welt) in West und Ost trennte, endete in seiner Endphase ohne Blutvergießen. Wildfremde Menschen lagen sich in dieser Nacht in den Armen, vergossen Freudentränen und führten Freudentänze auf. Familien fanden wieder zusammen und Reisen waren bald danach uneingeschränkt möglich. Das lange Unvorstellbare war Wirklichkeit geworden! Was immer zusammen gehörte, konnte nun auch zusammenwachsen. Das bezieht sich nicht nur auf unsere Stadt Berlin und ihr Umland (Was hat sich da alles in den letzten 30 Jahren verändert!), sondern auch auf unsere lutherische(n) Kirche(n) und ihre Gemeinden: Am 1. Advent 1990 trat die damalige Ev.-luth. (altluth.) Kirche auf dem Gebiet der ehemaligen DDR der SELK bei. Solche Ereignisse und Prozesse zeigen, dass nicht wir allein die Herren der Welt und der Geschichte sind. Natürlich treffen Menschen Entscheidungen im Großen und Kleinen, setzen sich in Bewegung und zeigen Beharrlichkeit. Aber der Mauerfall mit seiner Entwicklung vorher und nachher macht deutlich, dass da viele Komponenten aufeinander ein- und miteinander gewirkt haben. Das hätte auch ganz anders ausgehen und in eine Katastro­phe führen können! So aber konnten in zahlreichen Kirchengemeinden in unserem Land Lob- und Dankgottesdienste gefeiert werden, bei denen die Menschen in das Bekenntnis einstimmten: „Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.“ (Psalm 126,3) In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir uns und unser Leben auch weiterhin unserem allmächtigen und barmherzigen Gott anvertrauen. In und durch Jesus Christus wird er uns zum verheißenen Ziel bringen: seine ewige Herrlichkeit! Ihr / Euer Pastor Rainer Kempe

An(ge)dacht

Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden ELKG 228, Vers 1 (nach Sirach 50,24a)